Um genau diese zwei Minuten dauerte das Spiel unserer zweiten Mannschaft am gestrigen Nachmittag beim Aufsteiger in die II.Wasserballliga, SC Solingen, zu lange. Denn bis Anfang der dreißigsten Spielminute konnten sich die Focke-Schützlinge Hoffnungen über eine Punkt machen, 8:8-Tore der Spielstand bis dato. Doch dann setzte sich ein Solinger Spieler in einer umstrittenen Aktion vor dem Tor der Amateure ruppig durch, und versenkte den Ball im Tor der Duisburger, 8:9 aus Sicht der Gäste, das weitere Tor der Gastgeber bedeutete nur noch Ergebniskosmetik, mit 8:10(3:4,1:3,3:1,1:2)-Toren muss sich unser junges Team geschlagen geben.
 |   Trainer Tim Focke, " nach der Aufholjagd und dem erzielten Ausgleich müssen wir das Tor zur Führung machen".
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Aber letztendlich schmerzt das Ergebnis eigentlich keinen Amateur so richtig,denn der Blick auf das Spielprotokoll offenbarte die Situation, alle Spieler, außer Keeper Tobias Schweihoff, gehörten zur A-und B-Jugend. Und unsere Jugend zeigte, dass sie wissen, wie Wasserball gespielt wird. Und die Betonung liegt auf spielen, denn die Duisburger zeigten das bessere Kombinationsspiel.
Und natürlich wissen die Jungs auch zu kämpfen, denn zum Seitenwechsel führten die Gastgeber bereits mit 7:4-Toren, und sollten doch eigentlich die Entscheidung durch weitere Treffer herbeiführen. Doch da hatten die Duisburger Spieler etwas gegen, mit viel Einsatz und Geschick verhinderten sie diese Bemühungen, hier tat sich wieder besonders Centerverteidiger Manuel Grohs hervor, immer wieder hatte er es mit wechselnden Centern zu tun, da keiner der Solinger Manuel überlisten konnte.
Und so war es nicht verwunderlich, dass sich die Amateure Tor um Tor herankämpften, um dann in der sechsundzwanzigsten Minute den Ausgleich zu erzielen, 8:8-Tore, Frederic Schüring aus der Distanz. Und eigentlich hätten die Amateure dann auch in Führung gehen können bzw. müssen. Drüber, daneben oder dem Torwart in die Arme, so nutzten die Jungs nicht konsequent genug ihre Chancen, um alles klar zu machen. Und das ist die alte Erkenntnis, wer seine Möglichkeiten im Angriff nicht nutzt, hat oft das Nachsehen. Und so kam es, eine umstrittene Sitaution vor dem Kasten von Tobi Schweihoff, und das war es.
Die Niederlage stellt keinen Beinbruch dar, sondern erbringt die Erkenntnis, ein Spieler mit etwas mehr Erfahrung, der Ruhe im Aufbau der Angriffe bringt, und solche Spiele werden gewonnen. Zum Rückspiel wird das sicherlich der Fall sein, dann wird der eine oder andere Akteur aus unserer DWL-Mannschaft zur Verfügung stehen.
Das Team: Tobias Schweihoff, Nils Kühnen- Manuel Grohs, Frederic Schüring (2 Tore), Eric Kalinowski, David Wachmann, Philipp Kalberg(3), Max Berger(1), Ulf C. Ranta(1), Tom Graue(1), Lennart Halfmann
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